Zu Besuch: Im Erholungsheim

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Fast drei Stunden Fahrt liegen hinter mir. Es ist kalt und ich stehe vor diesem imposanten Gebäude. 1909 erbaut und seit 1990 leerstehend.
Der Zahn der Zeit hat sichtbar Spuren hinterlassen.

Als ich einen Zugang gefunden habe und die Tür öffne, stockt mir der Atem! Draußen ist es taghell aber hier drin kann ich die Hand vor Augen nicht sehen. Ich zücke meine Taschenlampe und muss mich wirklich überwinden, den ersten Schritt über die Schwelle zu machen.
Als ich das Treppenhaus betrete, schlägt der Wind die Tür hinter mir zu.
Nach einer Weile beruhigt sich mein Herzschlag und die Augen gewöhnen sich an die Dunkelheit.

Ich stelle mein Stativ auf und fange an, zu fotografieren.

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